Welche Teleskop-Okulare sind für mich sinnvoll?

Teleskop-Okular
Plössl Okular. Fotografeur / CC BY-SA 3.0

Beim Thema Teleskop-Kauf ist Ihnen vielleicht schon bei dem einen oder anderen Modell durch den Blick auf den Lieferumfang die Frage in den Sinn gekommen, ob die beigefügten Okulare akzeptabel sind. Die kurze Antwort darauf lautet leider meistens: 

Nein!

Um Ihnen wie gewohnt ein vollständiges Bild zu diesem wichtigen Thema zu präsentieren, fangen wir zunächst einmal mit einer eher theoretischen Okular-Einführung an und werden Ihnen im Verlauf dieses Beitrags schließlich einige praktische Tipps und Empfehlungen zu Okularen geben.

Welche Okulare verwenden wir unter anderem?

Wir sind sehr zufrieden mit dem Baader Planetarium Okular Hyperion Aspheric 31 mm von Amazon.de für unsere Übersicht-Beobachtungen – etwa für Sternhaufen. Für Planeten-Beobachtungen verwenden wir unter anderem das Baader Planetarium Okular Hyperion 5 mm von Amazon.de, mit dem wir ebenso gute Erfahrungen sammeln konnten. Die Hauptgründe: Beide Okulare zeichnen sich durch eine gute optische Qualität aus.

Das sollten Sie beim Okular-Kauf unbedingt beachten

  • Wenn Sie noch ein Einsteiger der Sterne Beobachtung sind, reichen Ihnen zunächst einmal zwei bis drei Okulare völlig aus: Jeweils eines mit kleiner, mittlerer und hoher Brennweite, also zum Beispiel 5 mm, 15 mm und 31 mm Brennweite. Das 5 mm-Okular verwenden Sie dabei für die Planeten-Beobachtungen, 15 mm für „normale“ Beobachtungen und das 31 mm-Okular fürs Aufsuchen und als Übersicht-Okular. Wollen Sie mit zwei statt drei Okularen starten, fangen Sie am besten mit kleiner und hoher Brennweite an, also in unserem Beispiel mit 5 mm- und 31 mm-Okularen.
  • Kaufen Sie sich später ein anderes Teleskop, können die Okulare weiter verwendet werden, wenn Sie sich für qualitativ höherwertige Okulare entscheiden. Sind die Okulare jedoch minderwertig und haben Sie später Lust, Ihre gesamte Ausrüstung aufzuwerten, können bzw. sollten Sie diese Okulare in den besseren Teleskopen nicht verwenden.
  • Die beiliegenden Okulare bei preisgünstigen Fernrohren sind in fast allen Fällen nicht zu empfehlen und sollten ziemlich bald entsorgt und gegen qualitativ gute Okulare ausgetauscht werden.
  • Sie sollten die Wirtschaftlichkeit im Auge behalten: Bei einem 4.000 Euro Fernrohr (Montierung plus Tubus) sollte man nicht drei 50 Euro-Okulare verwenden: Das Licht muss schließlich auch durchs qualitativ völlig unterdimensionierte Okular – Die Kosten für das teure Teleskop wären in solch einem Fall also sehr schlecht investiert bzw. verteilt. Umgekehrt sollten Sie für ein 100 Euro-Teleskop nur dann 400 Euro für Okulare ausgeben, wenn Sie die Anschaffung eines besseren Teleskops planen.
  • Nehmen wir an, Sie haben sich für 400 Euro insgesamt ein Teleskop angeschafft. In diesem Fall empfehlen wir Ihnen, zunächst mit den beiliegenden Okularen Erfahrungen zu sammeln und im Laufe der Zeit herauszufinden, was Sie am liebsten beobachten (Mond, Planeten, Galaxien usw.). Sind Sie also zum Beispiel der „Mond-Typ“, dann holen Sie sich lieber zu einem späteren Zeitpunkt ein einzelnes, sehr gutes 5 mm-Okular, wie etwa das von uns empfohlene Modell (siehe vorherigen Abschnitt).
  • Haben Sie ein günstiges Einsteiger-Teleskop gekauft oder planen Sie den Kauf, achten Sie unbedingt auf den Anschlusstyp Ihres Teleskops (Okularauszug), wenn Sie die beigefügten Okulare austauschen wollen. Der Standard für den Anschluss ist nach wie vor 1,25 Zoll (31,8 mm), es gibt jedoch auch 2 Zoll-Okulare und die sehr billigen Varianten mit 0,96 Zoll (24,5 mm), die Sie nur noch in Spielzeug-Teleskopen und sehr preiswerten Modellen vorfinden. In diese Modelle würden Sie also keine 1,25 Zoll-Okulare einsetzen können!

Was ist ein Okular und welche Funktion hat es?

Okulare sind die Bauteile eines optischen Systems, die am Auge des Betrachters wirken (lateinisch oculus = Auge) und aus einer oder mehreren Linsen bestehen. Zur Anwendung kommen Okulare in Teleskopen, Ferngläsern oder Lichtmikroskopen. Dabei wird ein reelles Zwischenbild für das Auge virtuell abgebildet.

 Im Klartext heißt das:

Das bereits im Teleskop gebündelte Licht kann man als Mensch nicht als scharfes Bild sehen, denn das passiert im menschlichen Auge ja bereits durch unsere Netzhaut: Unser Auge bündelt Lichtstrahlen, die auf unserer Netzhaut ein Bild erzeugen. Das Okular wird also benötigt, um das bereits gebündelte Licht scharf betrachten zu können.

Mit Okularen lassen sich verschiedene Vergrößerungen erreichen.

Dabei gilt:

Je kürzer die Brennweite des Okulars ist, desto höhere Vergrößerungen können Sie damit auch realisieren! 

Ein Teleskop mit 1000 mm Brennweite und ein 40 mm Okular ergibt zum Beispiel eine Vergrößerung von 25-fach (1000 mm /40 mm). Beim Beobachten wählen Sie ein solches Okular vorwiegend zur Übersicht, etwa für Nebel oder Sternhaufen.

Wenn Sie beispielsweise eine Planeten-Beobachtung durchführen wollen, brauchen Sie dagegen ein Okular mit geringer Brennweite, zum Beispiel eines mit 5 mm. In diesem Fall reden wir also von einer 200-fachen Vergrößerung (1000 mm / 5 mm). 

Grundsätzlich ist es sinnvoll, dass Sie mehrere Okulare verwenden – am besten in Abständen von niedrigen bis hin zu hohen Vergrößerungen. Damit sind Sie nämlich für jeden Beobachtungszweck, aber auch für jedes Objekt gerüstet!

In dem nachfolgenden 20-minütigen Video werden viele Okular-Grundlagen erklärt, außerdem sehen Sie auch den praktischen Umgang mit den unterschiedlichen Okularen und wie diese aufgebaut sind bzw. montiert werden.

Welche Okulartypen unterscheidet man?

Einlinsige Okulare haben entweder eine bikonkave Einzellinse (Galilei-Okular) oder eine bikonvexe Sammellinse (Kepler-Okular). Diese kommen – wenn überhaupt – heute in alten Geräten zum Einsatz, im Fall des Galilei-Okulars auch etwa in Operngläsern, bei denen eine geringe Vergrößerung ausreicht. 

Huygens-, Mittenzwey- und Ramsden-Okular sind einfache Konstruktionen aus zwei Linsen und gehören damit zu den Mehrlinsigen Okularen. Auch diese Okulartypen findet man heute kaum noch – wenn überhaupt, dann in „Kaufhausteleskopen“, die sich also vorwiegend durch eine qualitativ schlechte Optik und einen sehr günstigen Preis auszeichnen.  Hauptprobleme bei diesen Okulartypen ist ihre schlechte Schärfe und die Tatsache, dass sie große Farbfehler aufweisen. Hinzu kommt noch, dass zumeist ein geringes Gesichtsfeld von etwa 35-50 Grad erreicht wird.

Zu den ersten „brauchbaren“ – wenn auch einfachen Okularen – zählt man heute die Kellner-Okulare, die Sie heute noch in Karton-Bausätzen und billigen Fernrohren finden können. Kellner-Okulare bestehen aus einem verkitteten Linsenpaar (Achromat), das eine Farbkorrektur erreicht, und einer bikonvexen Sammellinse. Kellner-Okulare galten lange Zeit bis zu den 1970er Jahren als Standard für astronomische Beobachtungen. Der Grund: Es gibt bei diesen Okular-Typen keine wirklich groben Fehler – es galt eben als einfacher Durchschnitt. 

Der heutige Standard für die astronomischen Beobachtungen sind die orthoskopischen Okulare (Abbe). Eine plankonvexe Linse, eine verkittete Dreiergruppe und eine Farbblende bilden zusammen diesen Okular-Typ. Die Dreiergruppe setzt sich dabei aus einer bikonkaven und zwei bikonvexen Linsen zusammen. Echte Abbe-Okulare sind farbrein und liefern ein scharfes Bild bei hohem Kontrast. Sie eignen sich zumeist für Planeten-Beobachtungen.

Das Plössl-Okular besteht aus sich zwei konträr gegenüber gerichteten Achromat-Linsen (zwei verkittete Zweiergruppen für die Farbkorrektur). Dabei wird sogar eine vollständige Korrektur der Farbfehler erreicht. Da die Leistung dieser Okulare durchaus mit der orthoskopischen Variante verglichen werden kann, die Kosten jedoch meist geringer ausfallen, sind sehr viele Okulare heutiger Bauart Plössl-Okulare. Sie gelten somit heute als guter Durchschnitt, wenn es um die Okular-Qualität geht.

Erfle-Okulare gehören ebenfalls zu den qualitativ guten Okularen, sie bestehen aus drei Linsengruppen und sind als Erweiterung des Plössl-Okulars um eine Linse konzipiert. Es wurde hierbei eine Sammellinse zwischen zwei sich gegenüber gerichteten Doubletts angeordnet. Es galt zudem auch als erstes Weitwinkel-Okular. Als Variante mit fünf Linsen („Fünflinser„) wird es oft als „Ultima“ oder auch „Superplössl“ benannt. Kommen sechs Linsen zum Einsatz, spricht man vom „Panoptic-Okular“.

Das Nagler-Okular finden Sie oft im gehobenen Preissegment: Das Nagler setzt sich aus einer Plankonvexlinse und drei verkitteten Zweiergruppen zusammen. Die Nagler-Okulare wurden als Weitwinkel-Okulare mit scheinbaren Gesichtsfeldern von 82 Grad gebaut. Hohe Bildgüte erreichen sie durch eine Variante mit einer achten Linse. Diesen Okular-Typ setzen Sie vorwiegend an sehr lichtstarken Teleskopen ein. Möchten Sie Sternhaufen, Gasnebel oder Galaxien finden und beobachten, so lohnt sich ein großes Gesichtsfeld des Okulars.

Worauf kommt es bei guten Okularen an?

verschiedene Okulare
Verschiedene Teleskopokulare. Kapege.de / CC BY-SA 3.0

Wie bereits erwähnt, sind die im Lieferumfang von preisgünstigen Teleskopen enthaltenen Okulare meist von schlechter Qualität.

Was zeichnet also ein gutes Okular aus?

Unvergütete Linsen finden Sie im heutigen Sortiment höchstens noch bei einigen Spielzeug-Teleskopen vor.

Einfache Blauschichtvergütungen gehören weitgehend der Vergangenheit an, kommen höchstens heutzutage noch bei sehr billigen Teleskopen oder alten Geräten vor.

Die grüne Breitband-Mehrschicht-Vergütung stellt eher den heutigen unteren „Standard“ dar.

Außerdem tendieren Hersteller heute dazu, Vergütungen den jeweils eingesetzten Glassorten exakt anzupassen und genau passend zu berechnen. Die Vergütungsfarben können dabei unterschiedliche Töne annehmen – von violett bis hin zu orange oder rot.

Die folgenden Qualitätsmerkmale für gute Okulare sollen Sie beim Kauf unterstützen, falls Hersteller und Händler dazu Auskünfte geben.

Reflex-Unterdrückung

Die Vermeidung bzw. Unterdrückung von Reflexen der Augen-Oberfläche und zwischen den Linsen ist ein Merkmal von Mehrschicht-Vergütungen. Ein Qualitätskriterium ist also eine unterschiedliche Vergütungsqualität bei ansonsten baugleichen Okularen.  Beobachten Sie gerade ein helles Objekt wie einen Planeten, würden nämlich jene Reflexe zu unschönen, störenden und unscharfen Flecken im Bild führen.

Je besser jedoch die Qualität des Okulars – in diesem Fall die Vergütungsqualität – desto weniger treten diese Reflexe auf. Es gibt Vergütungen, die 99% Transmission und nur eine Reflexion von 1% aufweisen, jene Linsen mit 99,9% Transmission reflektieren jedoch nur noch zu 0,1% – die Reflexe solcher Linsen sind 10 mal dunkler, was sehr wohl für das Auge bemerkbar wird!

Fully Multi Coated (FMC)

Die einzigen nicht vergüteten Flächen bei einem Okular sollten idealerweise die verkitteten Flächen einer Linsengruppe sein. Achten Sie beim Okular auf die Bezeichnung „Fully Multi Coated“ (FMC) – Ein Hinweis also, dass alle Glas/Luft-Flächen eine Mehrschichtvergütung aufweisen. Das besondere Kitt-Harz sorgt dabei für nur sehr schwach ausgeprägte Reflexe.

Gute Verarbeitung

Ein Qualitätsmerkmal, das Sie als Astronomie-Fan leider nicht ohne Weiteres selbst bestimmen können (Sie bräuchten mindestens einen Experten und ein Mikroskop). Sieht man etwa schon eine matte Oberfläche bei einer Linse, wäre das jedoch ein klares Zeichen für minderwertige Qualität der Verarbeitung des Okulars. Linsenmontage, Lackierung, die Einhaltung der Dicke der Linsen sind weitere Qualitätskriterien, die unter dieses Merkmal fallen. Sie könnten übrigens grobe Politurfehler mit einem Mikroskop unter indirekter Beleuchtung noch am ehesten aufdecken.

Mittlerer bis hoher Preis

Dieses Qualitätskriterium ist Ihnen im Verlauf dieses Beitrags schon mehrfach begegnet. Zwar ein indirektes Maß für die Qualität des Okulars selbst, ist der Preis jedoch insgesamt ein klarer Hinweis für ordentliche (oder eben minderwertige) Okular-Qualität!

Für ein „gutes Okular“ muss man heutzutage leider ein wenig tiefer in die Tasche greifen. So reichen die Preise für einzelne Okulare im Allgemeinen nach wie vor von etwa 30 Euro bis hin zu über 300 Euro.

Die Okulare vom Typ Orthoskopisches Okular bzw. Plössl-Okular mit Einsteckhülsen von 31,8 mm (1,25 Zoll-Bauweise) bis etwa 35 mm Brennweite sind Standard und somit kostengünstiger. Sollen es jedoch 2 Zoll-Weitwinkel-Okulare werden mit höheren Brennweiten, so steigt der Preis in dieser Klasse erheblich an gegenüber den 1,25 Zoll-Varianten.

Auch bei diesem astronomischen Bauteil gilt also : Je mehr Sie bereit sind auszugeben, desto besser wird tendenziell die Qualität sein, die Sie erhalten! Je teurer Ihr Teleskop ist, desto eher sollten Sie zu einem wirklich hochwertigen und teuren Okular greifen.

Das Zoomokular: Sinnvoll oder nicht?

Zoomokulare bedeuten leider einen Kompromiss, denn das „Zoom-Feature“, mit dem Sie unterschiedliche Brennweiten erzielen, erkaufen Sie sich durch die Tatsache, dass diese Okulare nie dieselbe Qualität erreichen wie jene mit fester Brennweite.

Jedoch ist auch in diesem Marktsegment in letzter Zeit ein deutlicher Anstieg der Qualität zu verzeichnen gewesen:

Einerseits wurden die Berechnungen besser. Andererseits gibt es inzwischen eine Reihe von Spezialglas-Sorten, die in Zoomokularen verbaut werden (etwa SD, ED, Flourit).

Unser Tipp bezüglich Zoomokularen:

Haben Sie ein günstiges Teleskop erworben, kann ein Zoomokular in einem akzeptablen Preisrahmen Sinn machen. Auch hierbei bedenken Sie bitte die Wirtschaftlichkeit des Kaufs. Ein Zoomokular sollte in einem sinnvollen Verhältnis zum Anschaffungspreis des Teleskops stehen. Hat das Teleskop insgesamt also 200 Euro gekostet, macht ein Zoomokular von etwa 50-75 Euro Sinn.

Ein günstiges und brauchbares Zoomokular für preiswerte Fernrohre ist das TS-Optics Zoomokular 7-21mm von Amazon.de.

Nennen Sie jedoch ein wirklich hochwertiges Teleskop Ihr Eigen und wollen Sie nun die Okulare austauschen oder erweitern, raten wir Ihnen von einem Zoomokular ab. Kaufen Sie sich lieber vernünftige, hochwertige Okulare wie die empfohlenen Baader-Okulare (siehe ersten Abschnitt des Beitrags).

Barlow-Linsen: Für wen sind sie geeignet?

Barlow-Linsen verdoppeln oder verdreifachen die Vergrößerung, sie verlängern also damit die Brennweite des Teleskops.

Wenn man also mit einem einzigen Okular zwei unterschiedliche Vergrößerungen erzielen will, so setzt man hierfür eine Barlow-Linse ein. So führt etwa eine zweifache Barlow-Linse eine Verdopplung der Vergrößerung herbei.

Doch Vorsicht ist geboten:

Auch bei Barlow-Linsen gilt dasselbe Qualitäts-Prinzip wie bei Okularen: Wer eine Barlow-Linse, die 50 Euro gekostet hat, vor ein 300-Euro-Okular setzt, ruiniert damit die Sicht durch das qualitativ hervorragende Okular! Wenn Sie also ein hochwertiges Okular einsetzen, so müssten Sie zwingend auch bei der Barlow-Linse auf hervorragende Qualität achten. 

Wer also umgekehrt preiswerte Okulare kauft, der sollte sich auch  eine preiswerte Barlow-Linse gönnen, etwa diese Bresser Barlow Linse 2x (31,7mm) von Amazon.de.

Unser Tipp: 

Wenn Sie vom Okular-Budget her eingeschränkt sind, kaufen Sie sich bitte möglichst lieber ein (hochwertiges) Okular derselben Güte mehr, bevor Sie zu einer Barlow-Linse greifen! Damit haben Sie dieses „Zwischenglied“, was optisch eben doch meist nicht so gut ist, umgangen.

Eine Ausnahme: Wenn Sie Astrofotografie betreiben, so macht der Einsatz einer solchen Barlow-Linse Sinn. Nämlich dann, wenn Sie eine größere Brennweite erreichen wollen, als die, die Ihr Fernrohr liefern kann.

Fazit zu unseren Okular-Tipps

Sie haben im Verlauf dieses Beitrags einiges über Okulare erfahren.

Der wichtigste Tipp ist dabei, den Preis des Teleskops ins Verhältnis zu den Okularen zu setzen und dabei weder qualitativ überdimensionierte, noch unterdimensionierte Okulare zu kaufen. Einzige Ausnahme: Sie wollen sich demnächst ein hochwertiges Teleskop kaufen. In diesem Fall können Sie die qualitativ höherwertigen Okulare auch mal eine Weile an einem preisgünstigen Fernrohr verwenden. Sie sollten jedoch niemals für ein teures Teleskop minderwertige Okulare verwenden!

Barlow-Linsen zur Verdopplung oder Verdreifachung von der Fernrohr-Brennweite machen vor allem für Astrofotografen Sinn, wenn überhaupt. Diese Linsen lohnen sich nur dann, wenn Sie ein wirklich hochwertiges Teleskop verwenden. Jedoch wäre in diesem Fall auch eine qualitativ hochwertige Barlow-Linse nötig. Für preiswerte Teleskope empfehlen wir ausdrücklich, dass Sie sich lieber ein zusätzliches, brauchbares Okular zulegen.

Wir empfehlen Ihnen grundsätzlich, den Start in Ihre Amateurastronomie-Karriere mit zwei bis drei guten Okularen zu begehen, anstatt mit vielen minderwertigen Varianten.

Die folgenden beiden Okulare verwenden wir selbst und können Sie Ihnen ruhigen Gewissens ans Herz legen:

Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Spaß bei Ihren Beobachtungen! 🙂
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